Vorschlag für Bürgerbeteiligung

Einreicher

Paul Wciorka

Kurzbeschreibung des Vorschlags

Mehrere Informationstafeln in der Stadt aufstellen zu folgenden Themen. Die Informationen sollten den aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen, das beinhaltet auch unangenehme Fakten. Dazu gehört z. B. das unsere Monokulturen sehr viel Schäden anrichten, das ein großer Teil unseres Plastikmülls ins Ausland verschifft wird und dann teilweise unkontrolliert in der Natur landet und vieles mehr. Gern kann hier auch die Hilfe von Universitäten in Anspruch genommen werden. Neben einem oder mehreren großen Schaubildern sollten diverse interessante Fakten stehen. Es sollte auch eine Kontaktadresse im Schaukasten vorhanden sein, so dass man Verbesserungsvorschläge einreichen kann.

Die Tafeln bzw. Schaukästen könnten an mehreren Orten in der Stadt fest angebracht werden (z. B. Holzmarkt, Paradies, Bahnhof, Johannistor usw.)
Mögliche Themengebiete:

  • Wasserkreislauf (natürlich und durch Menschen veränderte Kreisläufe, Grundwasser)
  • Luftkreislauf
  • Abfall
  • Insekten (inklusive Artensterben, Statistik mit Anzahl Insekten in den letzten Jahrzehnten, warum brauchen wir Insekten, was kann man tun)
  • Menschheit
  • Wasserlebewesen
  • Waldlebewesen
  • Stadtgeschichte (z. B.: 12 Plakate erstellen und monatlich tauschen)
  • Tierhaltung
  • Landwirtschaft
  • Wald (Pflanzen, Baumsterben, Fläche in Deutschland und Weltweit, Änderung Fläche in den letzten Jahrzehnten)
  • Mobilität
  • 2 bis 4 Schaukästen in Kooperation durch Schulen und Uni+FH bestücken, die alle paar Wochen gewechselt werden. Dabei müssen sich die Schüler ein Thema ausdenken, zusammen ausarbeiten und dann wird es ausgehängt.
  • 1 oder mehrere Schaukästen durch Seniorenheime oder Freiwillige bestücken lassen.

Ich finde es wichtig, wenn es bei den Themen in den Schaukästen auch wirklich eine permanente Bürgerbeteiligung geben würde. So könnten permanent ausgehängte Plakate kontinuierlich verbessert werden und Schaukästen mit wechselnden Themen würden eine große Vielfalt erreichen.

Kosten

noch nicht benannt

Stellungnahme der Verwaltung

Der Vorschlag ist ungültig.

Zum einen sind es finanzielle Gründe, da 5.000 € nicht ausreichen, um a) den inhaltlichen Aufwand und b) auch den baulichen Aufwand zu decken. Ein gemäß den Sicherheitsvorschriften geeigneter Schaukasten im öffentlichen Raum kostet mindestens 800 €, der Einbau schlägt mit ca. 600 € zu Buche, hinzu kämen noch die die Wartungs- und Instandhaltungskosten für die nächsten 5 Jahre.

Zum anderen können die personellen Ressourcen für den Organisationsaufwand nicht bereitgestellt werden.

Kategorie:

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Jahr:

2020

Status:

ungültig

Stimmen:

0